Sonntag, 15. November 2009
Semiotik
Ich habe was gefunden, das "Semiotik" heißt. Es geht um Inhalt, Form und Wirkung. Um Bedeutung, Muster und wozu es nutzt. Es ist wie ein Koordinatensystem für die Wunder in meinem Hirn. Dass ich darin spazieren geh wie in einem Garten und die Landkarte dazu immer in der Tasche habe. Die drei Dimensionen: Semantik, Syntaktik und Pragmatik. Und Umberto Eco, den ich schon lange liebe. Nein, nicht nur wegen seiner Romane. Die "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" hat mir seinerzeit so gut getan. Es geht um Kommunikation und um Konstrukte. Und Wirksamkeit. Und Wirklichkeit. Alles, was ich im Hirn habe, macht für mich Sinn - und ich mag es.
Dienstag, 27. Oktober 2009
So halte mich fest
So halte mich fest
am grauen Löwenfell
auf deiner Brust,
so lege mich nieder
auf Deinen weichen Bauch,
genieße die Lust
von Dir an mir
und meine auch.
Das Leben vergeht
wieder so schnell
jetzt.
am grauen Löwenfell
auf deiner Brust,
so lege mich nieder
auf Deinen weichen Bauch,
genieße die Lust
von Dir an mir
und meine auch.
Das Leben vergeht
wieder so schnell
jetzt.
Dienstag, 13. Oktober 2009
Wikipedia über Elinor Ostrom
Ostrom ist weltweit angesehen als eine führende Forscherin im Bereich der Umweltökonomie. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, wie Menschen in und mit Ökosystemen nachhaltig über lange Zeit interagieren können. Inhaltlich befasst sie sich u.a. mit der Fischereiwirtschaft, mit Bewässerungssystemen, mit Wald- und Weidewirtschaft, in späteren Arbeiten auch mit Wissen und der Problematik geistigen Eigentums.
International bekannt wurde sie vor allem mit ihrem Buch Governing the Commons: The Evolution of Institutions for Collective Action (1992), in dem sie sich mit Regulierungsregimen für natürliche Ressourcen beschäftigt. Anhand von Fallstudien kam sie zu dem Ergebnis, dass für eine angemessene und nachhaltige Bewirtschaftung von Allmendegütern in vielen Fällen eine institutionalisierte lokale Kooperation der Betroffenen sowohl staatlicher Kontrolle als auch Privatisierungen überlegen sei. Dies steht in Widerspruch zur Annahme vieler Politikwissenschaftler und Ökonomen, dass die einzige Lösung für das Problem der sogenannten Tragik der Allmende in Eingriffen des Staates von außen besteht, entweder mittels der Etablierung und Durchsetzung von Eigentumsrechten oder durch die Ausübung staatlicher Kontrolle.[2] Mit ihrer Studie wies sie nach, dass die Allmende auch im Rahmen von lokalen autonomen und autarken Institutionen nachhaltig bewirtschaftet werden kann.
International bekannt wurde sie vor allem mit ihrem Buch Governing the Commons: The Evolution of Institutions for Collective Action (1992), in dem sie sich mit Regulierungsregimen für natürliche Ressourcen beschäftigt. Anhand von Fallstudien kam sie zu dem Ergebnis, dass für eine angemessene und nachhaltige Bewirtschaftung von Allmendegütern in vielen Fällen eine institutionalisierte lokale Kooperation der Betroffenen sowohl staatlicher Kontrolle als auch Privatisierungen überlegen sei. Dies steht in Widerspruch zur Annahme vieler Politikwissenschaftler und Ökonomen, dass die einzige Lösung für das Problem der sogenannten Tragik der Allmende in Eingriffen des Staates von außen besteht, entweder mittels der Etablierung und Durchsetzung von Eigentumsrechten oder durch die Ausübung staatlicher Kontrolle.[2] Mit ihrer Studie wies sie nach, dass die Allmende auch im Rahmen von lokalen autonomen und autarken Institutionen nachhaltig bewirtschaftet werden kann.
Montag, 12. Oktober 2009
Samstag, 10. Oktober 2009
es geht mir um
Die beiden saßen an der letzten Kehre des schönsten aller Alpenpässe und ließen ihre Blicke wandern, auf das Tal tief unter ihnen, die hell glänzenden Gletscher gegenüber... bald würden sie sich wieder auf den Weg machen, auf ihren Motorrädern, vorsichtig, dennoch genussvoll kurvend, hinab in die wohlige Wärme des Sommers, die beschaulichen Städtchen der Zentralschweiz... "Erzähl' mir von Deinen Fantasien!" wagte er zu fragen, in der vagen Hoffnung, er würde darin eine Rolle spielen.
Sie hatte auf einmal keine Lust mehr, zu gefallen, zu kokettieren, zu verführen. Hier oben traute sie sich auf einmal, ehrlich zu sein, zu ihm, sich selbst. "Am liebsten möchte ich euch alle. Auf einmal, jede Öffnung gestopft kriegen, in jeder Hand einen Schwanz..."
"Vier, fünf Männer gleichzeitig befriedigen, das wäre Dein Traum!?"
"Nein. Verstehe- es geht mir um mich. Es geht mir um meine Lust, um meine Erfüllung..."
Sie ahnte, wie so oft, ihr trautes Einverständnis gründete auf Missverstehen, und wollte doch die Hoffnung nicht lassen, es wäre ganz anders, bei diesem Einen.
Sie hatte auf einmal keine Lust mehr, zu gefallen, zu kokettieren, zu verführen. Hier oben traute sie sich auf einmal, ehrlich zu sein, zu ihm, sich selbst. "Am liebsten möchte ich euch alle. Auf einmal, jede Öffnung gestopft kriegen, in jeder Hand einen Schwanz..."
"Vier, fünf Männer gleichzeitig befriedigen, das wäre Dein Traum!?"
"Nein. Verstehe- es geht mir um mich. Es geht mir um meine Lust, um meine Erfüllung..."
Sie ahnte, wie so oft, ihr trautes Einverständnis gründete auf Missverstehen, und wollte doch die Hoffnung nicht lassen, es wäre ganz anders, bei diesem Einen.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Schauen, danach
"Vielleicht sollten wir einfach mal ein Bier zusammen trinken gehen,
nicht immer nur Blasen und F!cken. Oder magst du nicht?"
"Doch ja, gerne! Bloß immer wenn ich Dich sehe kriege ich Lust."
"Geht mir doch genauso."
"Na komm"
nicht immer nur Blasen und F!cken. Oder magst du nicht?"
"Doch ja, gerne! Bloß immer wenn ich Dich sehe kriege ich Lust."
"Geht mir doch genauso."
"Na komm"
Samstag, 26. September 2009
Schauen
"Ich komme gleich.
Dann will ich wieder schauen, wie du meinen Saft leckst."
Ich sauge voller Gier an meinem Großen, und streichle zärtlich seine Spalte.
"Mach Deinen Finger naß" stöhnt er, ich lasse meinen Speichel auf ihn tropfen, und
schiebe ihn wieder hinein. Sein Zucken tut gut.
Ich sprühe vor Begeisterung, er ist heute wieder geil wie selten
und spüre mein Blut in Bahnen vibrieren
im Rhythmus seines schweren Atems.
Eine bislang unerfahrene Steigerung.
"Herrlich.
Nimm ihn, so tief du nur kannst."
Und dann im herbstlichen Kühl
Inlinen bis die Sonne untergeht.
Der Wahnsinn, das ist Leben.
Dann will ich wieder schauen, wie du meinen Saft leckst."
Ich sauge voller Gier an meinem Großen, und streichle zärtlich seine Spalte.
"Mach Deinen Finger naß" stöhnt er, ich lasse meinen Speichel auf ihn tropfen, und
schiebe ihn wieder hinein. Sein Zucken tut gut.
Ich sprühe vor Begeisterung, er ist heute wieder geil wie selten
und spüre mein Blut in Bahnen vibrieren
im Rhythmus seines schweren Atems.
Eine bislang unerfahrene Steigerung.
"Herrlich.
Nimm ihn, so tief du nur kannst."
Und dann im herbstlichen Kühl
Inlinen bis die Sonne untergeht.
Der Wahnsinn, das ist Leben.
Sonntag, 20. September 2009
du
ich bin nicht
was ich gewesen bin
ich bin nicht gewesen
wie ich hätte sein sollen
aber du
fickst mich ganz
genau
wie was ich
schon so lang
will
was ich gewesen bin
ich bin nicht gewesen
wie ich hätte sein sollen
aber du
fickst mich ganz
genau
wie was ich
schon so lang
will
prachtvoll
dein Teil
so prachtvoll und
ich will
dir sicher sein
du wirst
dich in mich
immer wieder rammen
und dann
spritzen wir uns
ins nirwana
so prachtvoll und
ich will
dir sicher sein
du wirst
dich in mich
immer wieder rammen
und dann
spritzen wir uns
ins nirwana
Rammstein: Pussy
Naja, vielleicht haben die Jungs derzeit ihren bisherigen Zenit ("du riechst so gut" und so was...) weit über- bzw. unterschritten... aber möglicherweise ist diese Single ja nur ein (bewusst inszenierter?) Talgang auf dem Weg zu neuen Höhenflügen... was mich an dem Video im Vergleich zu "gelungenen" Hardcore-Videos stört, ist der Mangel an (dargestellter) weiblicher Lust- was mir mir angesichts der TestosteronExplosion à la Lindemann reichlich unglaubwürdig erscheint... ;o))
Donnerstag, 17. September 2009
Wählen gehen unterstützt das bestehende System....
http://diestandard.at/fs/1252036990913/Frauen-funktionieren-als-soziale-Air-Bags
Unter diesem Link findet sich ein hochinteressantes Interview von "Standard.at" mit der Soziologin Christa Wichterich. Lesenswert!
Danke @tomgard für den link.
Unter diesem Link findet sich ein hochinteressantes Interview von "Standard.at" mit der Soziologin Christa Wichterich. Lesenswert!
Danke @tomgard für den link.
Dienstag, 8. September 2009
Montag, 7. September 2009
nur wer vögelt kann auch fliegen
Wennze meins du hätts noch Zeit
datte so viel Zeit vertun kanns
bisse bekloppt
dat is nich wahr
du hasset eilig
wennze tot bis isset vorbei
und vorm sterben musse leben
und dann musse au ma fragen
oppe happy...bis gehse als erste hasse pech
bleibste übber is et irgendwie besser
aber jammer nich rum
geh doch raus
hau auffe Kacke
oft braucht et Zeit
bis datte weiß watte willst
und wie de hinkommst
bisse dann da
isset klar
isset besser als wie et war nur wer vögelt
kann auch fliegen
über Berge, über Täler
über Falten, Bäuche und die Wechseljahre
geh zum Lachen nich in Keller und
wennze weinst, dann aber richtig
lass ma locker
lass ma gehn
sei ma happy Wennze weiß, watte wills
musse machen, datte hinkomms
kommse zu spät, isset vorbei
hattat Leben dich bestraft
oft braucht et Zeit, bis datte weiß
watte willst und wie de hinkommst
bisse dann da, isset klar
isset besser als wie et war ja ja --- ja ja
Eierlikör is wunderbar!
Donnerstag, 3. September 2009
Homosozialiät
It's a men's world- auch in Zeiten einer Bundeskanzlerin Merkel. Die wirkliche, die wirtschaftliche Macht liegt in den Händen von Männern.
Erstaunlich: "--- in Italien, den Niederlanden und Österreich war der Anteil der Männer, die als Direktoren und Geschäftsführer tätig waren, weniger als drei Mal so hoch wie der Anteil der Frauen - in Großbritannien war er zehn Mal und in Schweden fünfzehn Mal so hoch." quelle
Noch ein paar weitere links zum Thema "Homosozialität":
Männerwelten. Zur kollektiven Konstruktion hegemonialer Männlichkeit (pdf, Michael Meuser)
Eve Ksofsky Sedgwick (blogeintrag)
Chancenungleichheit im Management (Annette von Alemann)
Erstaunlich: "--- in Italien, den Niederlanden und Österreich war der Anteil der Männer, die als Direktoren und Geschäftsführer tätig waren, weniger als drei Mal so hoch wie der Anteil der Frauen - in Großbritannien war er zehn Mal und in Schweden fünfzehn Mal so hoch." quelle
Noch ein paar weitere links zum Thema "Homosozialität":
Männerwelten. Zur kollektiven Konstruktion hegemonialer Männlichkeit (pdf, Michael Meuser)
Eve Ksofsky Sedgwick (blogeintrag)
Chancenungleichheit im Management (Annette von Alemann)
Mittwoch, 2. September 2009
Benoite Groult
In der aktuellen Emma gibt es ein Interview mit der großen alten Dame. Ich liebe sie. Hier äußert sie sich übers Altern. Immerhin weiß sie, wovon sie redet. Frauen wie Benoite geben mir Mut, das Alter lebensfroh auf mich zu nehmen. Schön:
"Die leidenschaftliche Liebe kann dauerhaft sein, wenn man sich selten sieht. ... Diese Liebe war etwas sehr Wertvolles. Ein Teil dieses Wunders, das einem manchmal im Leben geschehen kann..."
"Die leidenschaftliche Liebe kann dauerhaft sein, wenn man sich selten sieht. ... Diese Liebe war etwas sehr Wertvolles. Ein Teil dieses Wunders, das einem manchmal im Leben geschehen kann..."
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