Freitag, 19. August 2016

le paradis

wieder schön

Immer wenn du dich meiner sicher fühlst, ist der Sex gut mit Dir. Dein Großer wird noch größer, und hart und schön, Dein Geruch intensiv und zum guten Duft. Im Augenblick siegt die Lust, und zärtlich und wild ist das Spiel unserer Liebe. Körper fügen sich zu einem herrlichen Stern.
Jeder Mann, dem ich die letzten Jahre begegnet bin, will diese Sicherheit. Will eine Frau, die auf ihn wartet, ihn in ihren Himmel hebt, ihn bemuttert und sich ihm gleichzeitig fügt. Dann geht es ihm gut und er kann hinaus in die Welt, Abenteuer suchen gehen.

Ich lasse Dich, fort von mir, zu ihr, die diese Sicherheit verspricht, was bleibt mir anderes übrig. Mir bleibt meine Lust, meine Mutter, die Freiheit zu lieben. Mit den Jahren gewinne ich Gelassenheit, gewachsen aus heiterer Selbstsicherheit. Mit den Jahren gewinne ich Gewissheit: ich bekomme wieder und wieder, alles in Fülle, was ich zum Leben brauche: zärtliche Berührungen, heiße Ficks, Anerkennung, Verständnis, Wohlwollen, Zuneigung. Und du sagst du liebst mich. Weil du dich meiner sicher fühlst?

Rammstein III

ich fasse tief in deine nasse, heiße Haut
du riechst so gut, ich steig dir hinterher
ein blindes Kind das seine Mutter sucht

ich streife meine raue Zunge sacht
in deinem Spalt hinauf und sauge fest
und beiße dich und fühle wie du schmeckst

so gut

dann will ich endlich wieder harte nippel schnullen
und meine Finger reiben rund an deiner Rinde solange bis du jauchzt und zuckst und hmmm und und, und -

halt mich !!!
schreist

eine etwas andere Geschichte

"Subsistent lebende Gemeinschaften (z.B. matriarchale) sind subversiv, weil sie sich dem herrschenden patriarchalen System entziehen; sie können von den Unterdrückungsmechanismen des (kapitalistischen) Systems nur schwer erreicht werden und sind in der Reaktion auf schwierige Situationen sehr flexibel.
Die Ausrichtung auf Subsistenz kann also die Basis für erfolgreichen und dauerhaften Widerstand gegen die Ausbeutung sein.
Ein hervorragendes Beispiel dafür finden wir in Guatemala, wo seit fünf Jahrhunderten ein hartnäckiger Kampf gegen die subsistente Lebensweise der Menschen geführt wird."
weiter
ZEN.
Er kann.
Hart.
Geil.

Donnerstag, 18. August 2016

Deine blauen Augen

"Ich bin so wild nach Deinem roten Erdbeermund,
mein Blick sucht Deine blauen Augen,
Dein Adamsapfel wippt so zärtlich, brummt so rund,
ich glaub' du würdest mir gut taugen..."

Ein einunddreißig Jahre altes Gedicht für meine Jugendliebe
kommt mir heute wieder in den Sinn.
Ich fühlte in aller Melancholie doch Vorfreude, spürte Gewissheit:
irgendwann, eines Tages werde ich Dich lieben dürfen - sicher.

Sentimental, und kaum zu glauben: es ist wahr, es ist da, es ist uralt und es ist wunderbar!
Wenn ich Dich so fühle ist mir alles and're egal...
Dein liebender Blick ruht auf mir, Deine Hände genießen meine Haut,
Dein Harter streift mir die Fut, Dein Mund saugt voller Genuss meine Nippel -
mit Dir bin ich schön, mit Dir bin ich immer jung, immer gewesen, und bin es noch.

Meine weichen Hüften sind weich für Dich,
meine lachenden Augen strahlen Dich an,
meine saftige Möse spritzt Dir vor Wollust
mitten ins Gesicht.

Vital Altern, das heißt: Haut auf Haut reiben, und zahllose Extasen,
und zärtliche Orgasmen,
und der Geruch von Erde und Gras und Benzin,
vertrauter Saft, und Wissen: ich bin bei Dir,
bis ans Ende der Tage.

Komm, komm genießen wir: uns, genießen das WIR,
wundervoll, mitten in all dem absurden
Wahnsinn der Wirklichkeit, so genannt.

Komm, komm umarmen wir uns: wieder und wieder!
Komm machen wir Liebe.

Hätte mir sehr gut getan. Bla fehlt brutal...

auffallend, aufs Äußerste, ausgemacht, ausgesprochen, ausgesucht, außergewöhnlich, außerordentlich, äußerst, beachtlich, bedeutend, bemerkenswert, besonders, bitter, bitterlich, brennend, denkbar, empfindlich, erstaunlich, extrem, ganz, gehörig, grenzenlos, hell, hellauf, herzlich, hoch, höchst, hoffnungslos, in hohem Maße, leidenschaftlich, maßlos, peinlich, tief, übermäßig, unanständig, unaussprechlich, unbändig, unbeschreiblich, unerträglich, ungemein, ungewöhnlich, unmäßig, unsagbar, unübersehbar, unvergleichlich; (gehoben) abgründig, auserlesen, ausnehmend, namenlos, überaus, über die/alle Maßen, unermesslich, unsäglich, zuinnerst; (bildungssprachlich) eminent, infernalisch; (umgangssprachlich) abscheulich, bestialisch, böse, bullig, dick, ekelhaft, eklig, elend, enorm, entsetzlich, fabelhaft, furchtbar, fürchterlich, gemein, gewaltig, grässlich, grauenhaft, grauenvoll, gräulich, grausam, grausig, gründlich, himmlisch, höllisch, hübsch, knallig, königlich, mächtig, mörderisch, nett, niederträchtig, ordentlich, rasend, reichlich, rettungslos, riesig, schandbar, schändlich, schlimm, schrecklich, sündhaft, teuflisch, toll, total, tüchtig, unglaublich, unheimlich, unsinnig, unsterblich, unwahrscheinlich, verdammt, verflixt, verrückt, voll, wahnsinnig, wunderbar, wundervoll; (salopp) gottserbärmlich, hundserbärmlich, hundsmäßig, irre, irrsinnig, tierisch, verflucht; (emotional) abgöttisch, barbarisch, erbärmlich, haushoch, jämmerlich, märchenhaft, unendlich, unvorstellbar, verzweifelt, zutiefst; (oft emotional übertreibend) tödlich, unerhört, ungeheuer, ungeheuerlich; (umgangssprachlich emotional) kolossal, sagenhaft, scheußlich, unverschämt, verteufelt; (umgangssprachlich emotional verstärkend) mordsmäßig, unmenschlich; (salopp emotional verstärkend) säuisch; (scherzhaft) kannibalisch; (abwertend) lächerlich, widerlich; (umgangssprachlich abwertend) biestig, infam, schauderhaft, schauerlich; (norddeutsch) bannig; (süddeutsch, österreichisch, schweizerisch) gar; (süddeutsch, österreichisch umgangssprachlich) damisch; (süddeutsch salopp) sakrisch; (landschaftlich) aasig, arg; (veraltend) rechtschaffen, weidlich(umgangssprachlich) famos, heiß, klasse, scharf, stark, super, toll; (salopp) cool; (salopp, besonders Jugendsprache) geil; (Jugendsprache) fett; (besonders Jugendsprache) mega

fehlt.

Moderne Hexenverbrennung

Damals wurde uns europäischen Frauen unser Heilungswissen gestohlen und wir unserer Eigenmacht beraubt. Heute geschieht Ähnliches weltweit durch die Möglichkeit, (US-)Patentrechte auf Leben (Samen ! Pflanzen ! Tiere !) zu erlangen. Aber die indischen Frauen lassen sich nicht unterkriegen .... info

in line

Fast wäre ich den beiden Radfahrern vor die Reifen gefallen. Was musst du auch mit deinem geilen Hintern wackelnd vor mir her fahren, Mann! Glück gehabt. "Ich gehe nachher inlinen. Lust?" Die SMS heute nach Feierabend haut mich fast aus den Socken, so lange ersehnt und gehegt der Wunsch, und jetzt die Erfüllung, so greifbar nah, da.

Ein wenig später dann, tief Atem holend im Wiesengrund fliegen ... über den glatt geplätteten Asphalt dahingleiten ... fantastisch. Dein göttlicher, muskulöser, sonnengebräunter Körper vor mir in perfekten Kurven. Du machst mir Freude, bist mir nahe, gibst freundschaftlich ein paar Tipps zum Üben ... wir witzeln, und sind doch mit vollem Ernst dabei. Trainieren, leben und lieben, mit Leib und Seele, in eleganten Schwüngen, schwitzend, uns erschöpfend, uns genießend - ein paar Stunden eines sich erfüllenden Sommers dieses wundervollen Lebens ... und unsere Leiber lieben sich wieder, inniglich - immer noch wunderschön, nach so langer Zeit, wir beide.

Sonntag, 19. Juni 2016

Eifersucht ? Neid passte besser

Schon seltsam, obwohl ich die Band kenne seit es sie gibt, ist mir erst seit kurzem klar, warum ich sie liebe: diese Texte sprechen mir aus der Seele. Diese leidenschaftliche, martialische Sinnlichkeit entspricht meinem Fühlen, Riechen und Schmecken:

Bin ich schöner
zerschneid mir das Gesicht
bin ich stärker
brich feige mein Genick
bin ich klüger
töte mich und iss mein Hirn
Hab ich dein Weib
töte mich und iss mich ganz auf
dann iss mich ganz auf

Bin ich ehrlicher
beiss mir die Zunge ab
bin ich reicher
dann nimm mir alles
bin ich mutiger
töte mich und iss mein Herz
Hab ich dein Weib
töte mich und iss mich ganz auf
dann iss mich ganz auf
doch leck den Teller ab

Es kocht die Eifersucht

Hab ich so glatte Haut
zieh sie in Streifen ab
Hab ich die klaren Augen
nimm mir das Licht
Hab ich die reine Seele
töte sie in Flammen
Habe ich dein Weib dann
töte mich und iss mich ganz auf
dann iss mich ganz auf
doch leck den Teller ab

Es kocht die Eifersucht

Freie Liebe

""Soziale Menschen aber wirken mit ihrem Leben, wenn es außerhalb der traditionellen Bahn läuft, erzieherisch. Wenn wir heute vor Nichtrevolutionären erzählen können, wie es in unseren Kreisen zuging, als diese Kreise der gesitteten Wohlanständigkeit als Schwefelhöhlen der Verderbtheit galten, und wenn wir mit unseren Erzählungen nicht mehr tugendsame Entrüstung, sondern verstehende Sympathien wecken, so haben wir beispielgebend gelebt und, bewußt oder nicht, der nächsten Generation vorgemacht, daß es möglich ist, in Verbundenheit frei zu sein, sie damit gemahnt, Zustände zu schaffen, in denen die Freiheit nicht das Vorrecht einiger um ihren Ruf unbesorgter Künstlermenschen zu sein braucht, sondern die Lebensform der Verbundenheit aller Menschen...."

Erich Mühsam
(1878-1934)
Quelle

Macht

Erst im Alter erfahre ich die Geilheit dieses Gefühls.
Die sinnliche, erotische, körperlich fühlbare Geilheit aus Macht.
Für mich bedeutet Macht, wenn es mir gelingt, mich und andere für meine Ziele zu gewinnen.
Euphorie erwacht, wenn ich erkenne, dass wir schon lange dasselbe Ziel verfolgen.
Macht kann für mich niemals Selbstzweck sein. Es geht immer um die gute Sache.
Macht locke ich an, indem ich andere entwaffne: mit einem strahlenden Lachen, mit ihrer eigenen Wahrheit.
Erst langsam erkenne ich wie wertvoll mein Eigensinn und meine Eigenmacht auch für mein unmittelbares Umfeld sind: weil ich mich wertschätze, weil ich an mich glaube, weil ich daran glaube, dass ich einen wichtigen Beitrag dazu leiste, das Licht, die Liebe, das Leben zu bewahren.