Samstag, 1. Januar 2011

Wunder

Was für ein Wunder: nach einem Jahr Pause-
wir erkennen uns schon lange wieder.

2011:
- Skifahren in la france, Österreich, Nebelhorn, Balderschwang-
- Motorradfahren in den Dolomiten-
- Baden am See- nur ein einziges Mal! in klirrend kaltem Wasser-
- Inlinern, zu zweit, am Bucher! Und alles, was dazugehört- schonlange-
- kein einziges Date in Dornstadt...
- Bodensee: nicht, nie! genug...
- eigene Langlaufski und:
- die neue Bandit und...
- das wirkliche Leben, zuhause, und...

wenn ich das Geld für den Strom, die Miete, die Krankenkasse habe... dann ist für mich alles in Ordnung.

Freitag, 26. November 2010

Freitag, 15. Oktober 2010

When you're strange...

Gerade den neuen Doors-Film angeschaut ... „If the doors of perception were cleansed
everything would appear to man as it is: infinite.“ ... http://www.psychedelic-library.org/doors.html
Außer einem Glas Wein und einigen Malen etwas Gras hab' ich nie Drogen konsumiert. Vielleicht deswegen habe ich keine Gewissheit, sondern nur eine Ahnung dieser Wahrheit: Unendlichkeit. Was dieser Mann Morrison mit seiner Kunst bewirkt hat: die Kraft dessen bewusst zu machen, was wir Liebe nennen. Wenn ich die Stücke der Doors höre, habe ich Lust auf Liebe machen und Begehren nach einem Mann, der mich interessiert. Wenn wir diesem Begehren folgen, sind Krieg, Gewalt, Macht-über-Andere... uninteressant und überflüssig. Gewalt ist eine direkte Folge unterdrückter Lust. Jim Morrison schien in einer permanenten Trance zu stehen. Sein Begehren, die Mutter zu lieben, überwindet die patriarchale Gewalt, die den Muttermord mystifiziert, und glorifiziert. Seine Anziehung resultiert aus seiner einzigartigen Botschaft: die Liebe zur Mutter.
Warum er verbrannte? Vielleicht hatte er Angst vor seiner eigenen Wahrheit...

Samstag, 9. Oktober 2010

Dawkins und die Atheisten

Die Fragestellung, ob es "Gott gibt" oder nicht, und die Aussage Richard Dawkins, es wäre für ihn unerheblich, ob "ein männlicher oder ein weiblicher Gott NICHT existiert" (youtube) sind in meinen Ohren Scheingefechte.
Das ist keine wesentliche Fragestellung, sondern Hirnwichserei mit dem Ziel, vielleicht, rhetorische Fähigkeiten zu trainieren, weiter nichts.

Wesentlich ist die Frage: Woran orientiere ich mich? Orientiere ich mich am Kaputtmachen, Töten, Ausbeuten, Herrschen-über, Ausnutzen, Übervorteilen, Leerfressen, Auslachen...
oder! Orientiere ich mich am Leben Spenden, Helfen, Unterstützen, Fördern, Mitfühlen, All-Eins-Sein, Lieben...

Wörter und Zeichen, Bilder, Be-Griffe wie "Gott" oder "Göttin" sind Möglichkeiten, mit anderen Menschen über diese Orientierungen zu kommunizieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Diese ZEICHEN existieren, in unendlicher Vielfalt, in Natur und Kultur, für uns alle wahrnehmbar.

Freitag, 10. September 2010

Deine Hände auf meiner Haut, überall. Ich könnte wetten da,

Donnerstag, 9. September 2010

Penis als Dildoersatz II

Die Klitoris zeigt, wie absurd die Forderung, Sex einzig auf die Reproduktion zu beziehen, tatsächlich ist, weil sie beweist, dass der weibliche Orgasmus von dieser vollkommen unabhängig existiert. Männer, die sich sterilisieren lassen, weil sie keinen Kinderwunsch mehr haben, machen deutlich, dass sie dies begriffen haben. Männer, die die weibliche Lust in den Mittelpunkt ihres sexuellen Handelns stellen, haben noch ein bisschen mehr begriffen. Aber das sieht man ihnen an: sie strahlen vor Glück. Ein Wunder, dass es sie gibt... ;o))

Der Penis als Dildoersatz ;o)

"Der Dildo ist ein ironisches Zitat des Penis und dabei in der paradoxen Situation, sich auf ein Organ zu beziehen und gleichzeitig den natürlichen und autoritären Charakter eben dieses Organs zu negieren."

beatriz preciado

Quelle

Der Penis als Dildoersatz ;o)

"Der Dildo ist ein ironisches Zitat des Penis und dabei in der paradoxen Situation, sich auf ein Organ zu beziehen und gleichzeitig den natürlichen und autoritären Charakter eben dieses Organs zu negieren."

beatriz preciado

Quelle

Dienstag, 7. September 2010

Zitat: "Die Liebe ist also eine kulturelle Narration, die auf weiter gefasste kulturelle Narrationen des Selbst verweist. Ebenso wie andere Geschichten ist sie durch die ihr innewohnenden kulturellen Codes definiert.
Ein kultureller Code ist per definitionem ein konzeptuelles System, das sich um zentrale Gegensätze und Gleichsetzungen herum gruppiert, in denen Begriffe wie - Frau und Mann - einander gegenübergestellt werden, wobei jeder Begriff mit einem Bündel symbolischer Attribute belegt wird.
Kulturelle Codes liefern die Grundlage für Konnotationen.

Über kulturelle Codes wird soziale Realität gelesen, mitgeteilt und gestaltet. Poststrukturalistischen Historikerinnen und Soziologinnen zufolge vermittelt sich Bedeutung vor allem über paradigmatische Gegensätze und syntag-matische Assoziationen. So beinhaltet der US-amerikanische kulturelle Code für Liebe "häufig" Kategorien wie "Behutsamkeit", "Wärme" und "Freundschaft", nicht aber Bedeutungen wie "Lust" oder "wilde Leidenschaft". Kulturelle Codes wurzeln in der Gesellschaft, ihren Einrichtungen, Organisationen und standardisierten Prozessen, von denen ausgehend sie sich wie ein Geflecht aus Gegensätzen und Assoziationen ausbreiten."

Quelle: http://lucia6bi.blogspot.com/2009/11/love-me-or-leave-me2.html

Montag, 6. September 2010

Danke

Polyamore Beziehungen

Ich lebe nicht in polyamoren Beziehungen. Ich lebe noch.
All-eine, als Spiralnebel im Universum.
Das Patriarchat ist zuende, heißt es.
Aber welchER glaubt daran? MEin tägliches Begehren: es möge doch WOHL so sein. Ein tägliches Widerstehen, einzuwilligen in diese Verträge der stehenden Schwänze, welche Zugehörigkeit zu sich einfordern, die ansonsten drohen, schnell zu erschlaffen, wenn nicht überhaupt gänzlich zu verschwinden.

"Ich will Dich" heißt in diesem System: ich will Dich besitzen, der ausschließliche Benutzer Deiner Geschlechtsorgane sein.
Wer reduziert hier "Beziehung" auf "Sex"!?

Im Klartext: ICH orgasme nur in Freiheit, DU orgasmest nur im Michbesitzen, ein Widerspruch, ein MAchtkampf.
Anscheinend. Ein Machtkampf? Nur, solange ich mich nicht entziehe, aus dem Felde gehe - und sage:
JA!! IHRE Hand fickt mich gut. Gut genug. Ich bin so frei, Schatz. Ist so, honey.

Und: ich liebe meine Freiheit.
Lach mir ins Gesicht, honey, ich liebe Dich in Freiheit.

Fisted.

Samstag, 4. September 2010