"Subsistent lebende Gemeinschaften (z.B. matriarchale) sind subversiv, weil sie sich dem herrschenden patriarchalen System entziehen; sie können von den Unterdrückungsmechanismen des (kapitalistischen) Systems nur schwer erreicht werden und sind in der Reaktion auf schwierige Situationen sehr flexibel.
Die Ausrichtung auf Subsistenz kann also die Basis für erfolgreichen und dauerhaften Widerstand gegen die Ausbeutung sein.
Ein hervorragendes Beispiel dafür finden wir in Guatemala, wo seit fünf Jahrhunderten ein hartnäckiger Kampf gegen die subsistente Lebensweise der Menschen geführt wird."
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Freitag, 19. August 2016
Freitag, 3. April 2015
Patriarchales Paradigma
Neue Werte ...
x sich miteinander auf den Weg ans Ziel machen - anstatt zu kämpfen, Sieger sein wollen
x in Ruhe eine Idee umsetzen, "gebären", an Stelle ermüdenden Wettbewerbs,
x Entfaltung und Anerkennung von Autorität anstatt Hierarchie,
x Mitfreude und Toleranz statt Gewalt und Zwang,
x Eigenmacht statt Macht über andere,
x Reifung und Vollendung statt sinnlosem Wachstum,
x Transformation und Wandlung statt zwanghaftem Fortschritt,
x Nachhaltiges Wirtschaften, Schenken und Nehmen im Einklang mit der Natur,
statt Kontrolle natürlicher Ressourcen,
x Austausch, Toleranz und Konsensfindung
statt Kontrolle und Beherrschung anderer durch die Inbesitznahme von Wahrheit ...
quelle
x sich miteinander auf den Weg ans Ziel machen - anstatt zu kämpfen, Sieger sein wollen
x in Ruhe eine Idee umsetzen, "gebären", an Stelle ermüdenden Wettbewerbs,
x Entfaltung und Anerkennung von Autorität anstatt Hierarchie,
x Mitfreude und Toleranz statt Gewalt und Zwang,
x Eigenmacht statt Macht über andere,
x Reifung und Vollendung statt sinnlosem Wachstum,
x Transformation und Wandlung statt zwanghaftem Fortschritt,
x Nachhaltiges Wirtschaften, Schenken und Nehmen im Einklang mit der Natur,
statt Kontrolle natürlicher Ressourcen,
x Austausch, Toleranz und Konsensfindung
statt Kontrolle und Beherrschung anderer durch die Inbesitznahme von Wahrheit ...
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Montag, 24. Februar 2014
Monogamie die patriarchale Lüge
"Er wolle keine Beziehung, sagte mir der Mann, in dessen Bett ich nach
einer feuchtfröhlichen Nacht gelandet war. Ich war achtzehn Jahre
alt, er siebenundzwanzig – und mir war das recht. Ich sagte ihm,
ich käme selber gerade aus einer Beziehung. Wolle mich einfach ein
bisschen rumtreiben ohne Verpflichtungen. Wir waren uns einig und
trafen uns wieder. Wir kochten zusammen, machten ausgedehnte
Touren mit dem Bike, besuchten Konzerte und lagen lange Sonntage
im Bett. An einem dieser Sonntage, ich war inzwischen zwanzig, sprachen
wir über unser Verhältnis. Unsere Beziehung. Ob es in diesen
Jahren daneben vielleicht noch andere gegeben habe. Es hatte. Erst
schilderte er mir ein paar Liebesabenteuer. Dann gab ich meine
Handvoll zum Besten. Worauf er schweigsam wurde, sich schließlich anzog
und mich verließ. Nach zwei Wochen kam er zurück und bat mich, es
nochmals zu versuchen. Ich lehnte ab. Nicht wegen seiner anderen
Geschichten, sondern weil er unsere Abmachung verraten hatte: Wir
sind zusammen, weil wir uns viel bedeuten. Treue ist dafür keine
Bedingung."
http://www.zeit.de/2012/13/CH-Monogamie
Ein Mensch, der Treue in einer Partnerschaft verlangt, verweigert dem anderen die Treue zu sich selbst. Meist tun das maskuline, dominante Menschen, die der Partnerin ganz andere Regeln auferlegen als sich selbst. Wie oft habe ich das erlebt. Selten konsequent den Schlussstrich gezogen. Die Gelegenheiten werden seltener. Vielleicht wartet das Glück einer selbsbestimmten Liebe um die nächste Ecke auf mich.
http://www.zeit.de/2012/13/CH-Monogamie
Ein Mensch, der Treue in einer Partnerschaft verlangt, verweigert dem anderen die Treue zu sich selbst. Meist tun das maskuline, dominante Menschen, die der Partnerin ganz andere Regeln auferlegen als sich selbst. Wie oft habe ich das erlebt. Selten konsequent den Schlussstrich gezogen. Die Gelegenheiten werden seltener. Vielleicht wartet das Glück einer selbsbestimmten Liebe um die nächste Ecke auf mich.
Montag, 11. Juni 2012
Zum Begriff "Göttin".
Göttin=Gattin von Gott, was sonst? Schon die Grammatik macht "sie" hier ja schon von "ihm" abhängig!
Schön wäre ein freier Begriff, wie z.B. "lebendiges Alles", "Gesamtheit aller lebensfreundlichen Menschen", oder "Urmutter", "Allmutter", Gaia...
"Göttin" ist ein verweiblichter männlicher Begriff, wie "Ärztin", aber anders als "Frau", "Hebamme", "Amme" oder Frau Holle...
Ein guter Grund, den Begriff "Göttin" zu verwenden ist für mich, weil er Menschen, die bislang (ausschließlich) mit dem Begriff "Gott" umgehen, aufrüttelt, schockiert, provoziert... und übrigens finde ich wichtig, zwischen dem Begriff/der Bezeichnung und dem Bezeichneten zu unterscheiden. Es "schwingen ältere Zeiten mit" (Zitat Unmani Kuchinski)... Okay... aber gerade dieses "lange vor ihrem männl. Pendant" (Zitat Nadine Böttcher) eben gerade leider nicht.
Eigentlich stört mich bereits "männl. Pendant"... zur "Urmutter" gibt es kein "männliches Pendant".
http://www.facebook.com/groups/365941263416146/
Die geniale Lösung hat Kirsten Armbruster gefunden: Gott die Mutter.
https://www.facebook.com/groups/156185911249827/
http://kirstenarmbruster.wordpress.com/2013/12/16/der-jacobsweg-als-muschelweg-von-gott-der-mutter-2/
Schön wäre ein freier Begriff, wie z.B. "lebendiges Alles", "Gesamtheit aller lebensfreundlichen Menschen", oder "Urmutter", "Allmutter", Gaia...
"Göttin" ist ein verweiblichter männlicher Begriff, wie "Ärztin", aber anders als "Frau", "Hebamme", "Amme" oder Frau Holle...
Ein guter Grund, den Begriff "Göttin" zu verwenden ist für mich, weil er Menschen, die bislang (ausschließlich) mit dem Begriff "Gott" umgehen, aufrüttelt, schockiert, provoziert... und übrigens finde ich wichtig, zwischen dem Begriff/der Bezeichnung und dem Bezeichneten zu unterscheiden. Es "schwingen ältere Zeiten mit" (Zitat Unmani Kuchinski)... Okay... aber gerade dieses "lange vor ihrem männl. Pendant" (Zitat Nadine Böttcher) eben gerade leider nicht.
Eigentlich stört mich bereits "männl. Pendant"... zur "Urmutter" gibt es kein "männliches Pendant".
http://www.facebook.com/groups/365941263416146/
Die geniale Lösung hat Kirsten Armbruster gefunden: Gott die Mutter.
https://www.facebook.com/groups/156185911249827/
http://kirstenarmbruster.wordpress.com/2013/12/16/der-jacobsweg-als-muschelweg-von-gott-der-mutter-2/
Samstag, 9. Oktober 2010
Dawkins und die Atheisten
Die Fragestellung, ob es "Gott gibt" oder nicht, und die Aussage Richard Dawkins, es wäre für ihn unerheblich, ob "ein männlicher oder ein weiblicher Gott NICHT existiert" (youtube) sind in meinen Ohren Scheingefechte.
Das ist keine wesentliche Fragestellung, sondern Hirnwichserei mit dem Ziel, vielleicht, rhetorische Fähigkeiten zu trainieren, weiter nichts.
Wesentlich ist die Frage: Woran orientiere ich mich? Orientiere ich mich am Kaputtmachen, Töten, Ausbeuten, Herrschen-über, Ausnutzen, Übervorteilen, Leerfressen, Auslachen...
oder! Orientiere ich mich am Leben Spenden, Helfen, Unterstützen, Fördern, Mitfühlen, All-Eins-Sein, Lieben...
Wörter und Zeichen, Bilder, Be-Griffe wie "Gott" oder "Göttin" sind Möglichkeiten, mit anderen Menschen über diese Orientierungen zu kommunizieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Diese ZEICHEN existieren, in unendlicher Vielfalt, in Natur und Kultur, für uns alle wahrnehmbar.
Das ist keine wesentliche Fragestellung, sondern Hirnwichserei mit dem Ziel, vielleicht, rhetorische Fähigkeiten zu trainieren, weiter nichts.
Wesentlich ist die Frage: Woran orientiere ich mich? Orientiere ich mich am Kaputtmachen, Töten, Ausbeuten, Herrschen-über, Ausnutzen, Übervorteilen, Leerfressen, Auslachen...
oder! Orientiere ich mich am Leben Spenden, Helfen, Unterstützen, Fördern, Mitfühlen, All-Eins-Sein, Lieben...
Wörter und Zeichen, Bilder, Be-Griffe wie "Gott" oder "Göttin" sind Möglichkeiten, mit anderen Menschen über diese Orientierungen zu kommunizieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Diese ZEICHEN existieren, in unendlicher Vielfalt, in Natur und Kultur, für uns alle wahrnehmbar.
Donnerstag, 2. September 2010
Religion
Religion ist die Verankerung symbolischer Ordnungen in der Psyche. Symbolische Ordnungen repräsentieren politische Ordnungen, zum Beispiel Verhältnisse zwischen Personen und Personengruppen. Diese Verankerung in der Psyche eines Menschen stabilisiert diese Ordnungen und bindet ihn an sie. Gleichzeitig weist sie dem Individuum einen Platz in der Ordnung zu, in einer Hierarchie zum Beispiel einen Platz weiter oben oder unten. Ordnungen können lineare, hierarchische oder vernetzte Muster bilden.
Die patriarchalen Religionen beispielsweise bilden hierarchische Ordnungen mit Vätern an der Spitze ab. Söhne werden in dieser Ordnung von den Vätern geopfert. Eine mögliche Wirkung dieser Ordnung ist das soldatische Heldentum, die Opferung von Söhnen im Krieg zum Machterhalt und zur Vergrößerung des Machtbereichs der Väter.
Die patriarchalen Hierarchien weisen Müttern eine Rolle als Besitz der Väter zu, was diesen die Kontrolle über ihren Nachwuchs ermöglichen soll. Eine Folge dieser Ordnung ist die Spaltung weiblicher Muster in die sexuell aktive weibliche Kinderlose und die marienhaft asexuelle aseptische Mutter.
Die Verankerung der symbolischen Ordnungen erfolgt durch Mythen, Bilder und Rituale, die den Kindern schon in der Früherziehung nahegebracht werden, in der modernen Gesellschaft beispielsweise durch Fernsehprogramme, in früheren über Märchen, Geschichten, Lieder und Gedichte. Die subtilste und gleichzeitigt wichtigste Verankerungswirkung hat die Sprache selbst. So können Machtverhältnisse unsichtbar gemacht werden, Personengruppen unsichtbar gemacht werden ("der" Mensch) und Alternativen zu bestehenden Ordnungen unsichtbar gemacht werden, indem sie tot geschwiegen werden.
Wenn wir heute andere Verhältnisse etablieren wollen, beispielsweise vernetzte Strukturen in flachen kooperierenden Hierarchien, kommen wir nicht darum herum, für diese auch symbolische Ordnungen zu formulieren, zu benennen und zu beschreiben. Vorbilder finden sich in so genannten matriarchalen Kulturen, wie beispielsweise sie Hannelore hier gesammelt und beschrieben hat.
Wichtig ist auch, entsprechende Sprachmuster, Bilder, Mythen, Rituale ... zu finden, die uns ermöglichen, unsere Psyche in diese Ordnungen einzubinden. Ein einigermaßen allgemeinverständlicher Ansatz zum Begriff "Symbolische Ordnung" findet sich bei Antje hier, Texte zum religiösen Aspekt finden sich bei Jutta Voss oder Gerda Weiler.
Mit den Mitteln der Rebellion ("Kampf gegen") oder Ignoranz ("Atheismus") stellen wir bestehende Ordnungen nicht in Frage, sondern stärken sie indirekt, weil wir ihre symbolischen Ordnungen in unserer Psyche anerkennen und nicht durch unsere ersetzen.
Wir begehren heute den Paradigmenwechsel. Erreichen werden wir ihn, wenn wir Religion, wenn wir unsere symbolischen Ordnungen, nach unseren Zielen gestalten. Wirkung ist die Vereinigung unserer psychischen Energien, in eine zielgerichtete Kraft der Veränderung hin zu einer neuen politischen Ordnung.
[Ergänzung 3/2015: GOTT DIE MUTTER - eine alternative symbolische Ordnung, eine Kreation von Kirsten Armbruster]
Die patriarchalen Religionen beispielsweise bilden hierarchische Ordnungen mit Vätern an der Spitze ab. Söhne werden in dieser Ordnung von den Vätern geopfert. Eine mögliche Wirkung dieser Ordnung ist das soldatische Heldentum, die Opferung von Söhnen im Krieg zum Machterhalt und zur Vergrößerung des Machtbereichs der Väter.
Die patriarchalen Hierarchien weisen Müttern eine Rolle als Besitz der Väter zu, was diesen die Kontrolle über ihren Nachwuchs ermöglichen soll. Eine Folge dieser Ordnung ist die Spaltung weiblicher Muster in die sexuell aktive weibliche Kinderlose und die marienhaft asexuelle aseptische Mutter.
Die Verankerung der symbolischen Ordnungen erfolgt durch Mythen, Bilder und Rituale, die den Kindern schon in der Früherziehung nahegebracht werden, in der modernen Gesellschaft beispielsweise durch Fernsehprogramme, in früheren über Märchen, Geschichten, Lieder und Gedichte. Die subtilste und gleichzeitigt wichtigste Verankerungswirkung hat die Sprache selbst. So können Machtverhältnisse unsichtbar gemacht werden, Personengruppen unsichtbar gemacht werden ("der" Mensch) und Alternativen zu bestehenden Ordnungen unsichtbar gemacht werden, indem sie tot geschwiegen werden.
Wenn wir heute andere Verhältnisse etablieren wollen, beispielsweise vernetzte Strukturen in flachen kooperierenden Hierarchien, kommen wir nicht darum herum, für diese auch symbolische Ordnungen zu formulieren, zu benennen und zu beschreiben. Vorbilder finden sich in so genannten matriarchalen Kulturen, wie beispielsweise sie Hannelore hier gesammelt und beschrieben hat.
Wichtig ist auch, entsprechende Sprachmuster, Bilder, Mythen, Rituale ... zu finden, die uns ermöglichen, unsere Psyche in diese Ordnungen einzubinden. Ein einigermaßen allgemeinverständlicher Ansatz zum Begriff "Symbolische Ordnung" findet sich bei Antje hier, Texte zum religiösen Aspekt finden sich bei Jutta Voss oder Gerda Weiler.
Mit den Mitteln der Rebellion ("Kampf gegen") oder Ignoranz ("Atheismus") stellen wir bestehende Ordnungen nicht in Frage, sondern stärken sie indirekt, weil wir ihre symbolischen Ordnungen in unserer Psyche anerkennen und nicht durch unsere ersetzen.
Wir begehren heute den Paradigmenwechsel. Erreichen werden wir ihn, wenn wir Religion, wenn wir unsere symbolischen Ordnungen, nach unseren Zielen gestalten. Wirkung ist die Vereinigung unserer psychischen Energien, in eine zielgerichtete Kraft der Veränderung hin zu einer neuen politischen Ordnung.
[Ergänzung 3/2015: GOTT DIE MUTTER - eine alternative symbolische Ordnung, eine Kreation von Kirsten Armbruster]
Sonntag, 27. Juni 2010
Mädchen und Konkurrenzdenken
Positiv ausgedrückt: 80% der Mädchen und 60% der Jungs haben einfach keine Lust, sich gegeneinander auszuspielen oder ausspielen zu lassen.Sie verhalten sich lieber kooperativ!
Leider wird diese Geisteshaltung in unserem (Miss-)Wirtschaftssystem nicht positiv bewertet, geschweige denn kultiviert.
Wohin das asoziale Konkurrenzdenken führt, lässt sich vielerorts beobachten: an zerstörten Beziehungen, zerstörten Sozialsystemen, zerstörter Natur...
Quelle: http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/kind/10686314-Maedchen-meiden-Leistungswettbewerb.html
Sonntag, 14. Juni 2009
Zitat: "Eine Zusammenführung des Wissens aus der Matriarchatsforschung mit den Erfahrungen und Visionen der anarchistischen Bewegung könnte einige Synergieeffekte bewirken, die möglicherweise dazu führen, dass beider wichtige Botschaften endlich Eingang in die angehende Diskussion um nachhaltige Gesellschaftsstrukturen finden: Die Analyse beider Strömungen deutet darauf hin, dass die überdimensionierte und zentralisierte hierarchische Gesellschaftsorganisation, wie sie heute von den Staaten repräsentiert wird, dem Wesen des Menschen und der Natur seines Heimatplaneten nicht gerecht werden. Die Ablösung der einst überall üblichen matriarchal-egalitären Sozialordnung („Ausgleichs-“ bzw. „Partnerschaftsgesellschaften“) durch die patriarchale Matrix hat der Welt erst jene Welle der Zerstörung, der Gewalt und des Chaos gebracht, die heute das Überleben unserer Gattung insgesamt bedroht – ironischerweise nicht mehr nur das der Menschen am unteren Ende der Herrschaftspyramide …"
Quelle: http://www.mama-anarchija.net
Quelle: http://www.mama-anarchija.net
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